Mit Fiffi und Mieze ins Paradies: Dein karibischer Umzug mit tierischem Anhang
Ein neues Land, ein neues Leben. Für uns Menschen ist das schon aufregend genug. Aber unsere tierischen Begleiter? Die sollen natürlich mit. Was wäre das Paradies denn ohne den treuen Hund an der Seite? Oder die schnurrende Katze, die einem auch unter Palmen dieses wohlige Gefühl von Zuhause gibt? Für viele Auswanderer ist das keine Frage des Luxus. Es ist schlichtweg eine Notwendigkeit. Ein Stückchen alte Heimat, eingebettet in die exotischen Klänge der Karibik. Dieses vertraute Fellknäuel inmitten all der neuen Eindrücke, unbezahlbar.
Die Dominikanische Republik ist da zum Glück sehr entgegenkommend. Haustiere sind willkommen! Man muss sich nur an ein paar Spielregeln halten. Selbst im Paradies herrscht eben eine gewisse Ordnung. Es ist ja kein Zirkus. Obwohl der Gedanke, mit einem farbenfrohen Papagei auf der Schulter am Strand entlang zu flanieren, durchaus seinen Reiz hat. Aber bevor wir uns in solche charmanten Tagträume verlieren: Widmen wir uns den wichtigen Details. Die sind zwar weniger glamourös, dafür aber umso entscheidender.
Haustiere können in speziellen Tiertransportboxen im Frachtraum oder bei kleineren Tieren als Handgepäck im Passagierraum mitreisen, je nach Vorgaben der Fluggesellschaft. Kostet bei den meisten Fluggesellschaften um 100 €. In den meisten Fällen muss noch ein Formular bei der Flugbuchung ausgefüllt werden.
Denn wie bei jeder Grenzüberschreitung, ob nun für Mensch oder Tier, gibt es Formalitäten. Es geht um Impfungen, um Gesundheitszeugnisse. Quasi der Nachweis, dass unser geliebter Fiffi oder die eigenwillige Mieze keine unliebsamen „Mitbringsel“ dabeihat. Manchmal muss man fast schmunzeln: Es ist wie bei der eigenen Einreise. Nur, dass man beim Haustier noch genauer hinschaut. Mit einem charmanten Lächeln oder ein paar Brocken Spanisch kommt man da selten weit. Von Hund oder Katze erwartet man tadellose Papiere.
Einige Punkte sind besonders wichtig: Ein Microchip sollte sein. Am besten einer, der dem ISO-Standard entspricht. Nur so ist unser Tier auch international eindeutig identifizierbar. Und die Tollwutimpfung? Die ist natürlich Pflicht. Sie muss mindestens 30 Tage und höchstens 12 Monate vor der Einreise verabreicht worden sein. Dann braucht es noch ein Gesundheitszeugnis. Ausgestellt vom Tierarzt im Heimatland. Und zwar nicht älter als 15 Tage vor der Abreise. Ach ja, und eine Einfuhrgenehmigung? Für bis zu fünf persönliche Haustiere braucht man die in der Regel nicht. Puh, immerhin ein Punkt weniger auf der Liste!
Bei der Ankunft wird dann eine kleine Gebühr fällig, für den ganzen Papierkram. Ungefähr 10 US Dollar bei der Einreise zu bezahlen. Und wer jetzt denkt: „Ach, das wird schon irgendwie passen“, der irrt. Ohne die richtigen Papiere kann es böse Überraschungen geben. Die Konsequenzen? Von der Rücksendung bis zur, nun ja, traurigeren Alternative. Das zahlt dann der Tierhalter. Also, keine Experimente! Gründliche Vorbereitung ist das A und O. Nur so kann man den Neuanfang in der Dominikanischen Republik wirklich entspannt genießen. Zusammen mit dem treuen Begleiter, versteht sich.